28. Juli 2010

WC in ChampĂ©ry….

Nach ChampĂ©ry sind wir gleich weiter gefahren Richtung Italien und so konnte ich leider nicht frĂŒher ins Internet, doch nun könnt ihr den Bericht endlich lesen.Viel Spass.

Da ich von den anderen, die den Racercup gefahren sein wusste, dass die Strecke technisch schwer ist, entschloss ich mich bereits am Mittwoch nach Champéry anzureisen, damit ich genug Zeit hatte um mir die Strecke anzuschauen.

Als ich am Mittwoch im spĂ€teren Nachmittag ankam, ging ich gleich mal auf die Strecke. Mit Katrin fuhr ich dann auch gleich mal zwei Runden. Es gab da schon die eine oder andere Stelle, die ich mir noch genauer anschauen wollte, doch fĂŒr das hatte ich ja am nĂ€chsten Tag noch Zeit. Heute wollte ich mir nur mal einen ersten Eindruck von der Strecke holen.

Am Donnerstag ĂŒbte ich dann auf der Strecke, sodass ich ausser dem Sprung eigentlich alles fahren konnte, das stimmte mich doch recht zuversichtlich auf das Rennen am Sonntag.

Doch dann kam es ganz andres. Am Freitag schĂŒttete es wie aus KĂŒbeln und durchweichte die Strecke so richtig, zum GlĂŒck hatte ich Ruhetag und musste nicht aufs Bike. Mit Jassen und Arbeiten fĂŒr die Schule vertrieb ich mir die Zeit.

Am Samstag war das Wetter dann etwas besser und es regnete nur zwischendurch mal ein bisschen, doch die Strecke hatte sich in eine richtige Schlammschlacht verwandelt. Es war mega anstrengend zu fahren, sodass ich nach zwei Runden genug hatte und die KrĂ€fte fĂŒr das Rennen sparen wollte.

Am Samstagabend kamen dann auch noch Erich, Fabienne, Markus und meine Eltern nach Champéry.

Der Sonntag zeigte sich dann wieder etwas schöner und als ich Start hatte schien sogar die Sonne.

Gleich am Start musste ich schnell los, damit ich mich gut einreihen konnte. Denn in den vielen Singletrails wĂŒrde es schwierig werden zu ĂŒberholen.

Ich reihte mich ganz gut ein und konnte sogar in der ersten Abfahrt, nach dem steilen Aufstieg noch drei FahrerinnenĂŒberholen, da diese Fahrfehler machten und ich dann an ihnen vorbei fahren konnte.

So fuhr ich nach der Startrunde als 10 durch das Ziel und kam ganz gut voran. Beim Sprung musste ich, wie schon erwÀhnt, die Chickenline nehmen :-/, die viel mehr Zeit brauchte und auch bei der nÀchsten steilen Abfahrt hatte ich heute nicht den Mut runter zu fahren, obwohl ich es im Training gemacht hatte. In diesen beiden Passagen verlor ich dann jeweils etwas Zeit, dich ich wieder aufholen musste, doch einen Sturz wollte ich nicht riskieren.

Weiter ging es ĂŒber Stock und Stein, mal besser, mal weniger gut. Einige Passage fuhr ich ganz gut andere wollte mir einfach nicht gelingen, ich war heute einfach nicht mutig genug.

So ging ich dann schliesslich als sechste auf die letzte Runde nicht weit vor mir die nĂ€chste Fahrerin, ich versuchte alles sie noch einzuholen. Dann bei der zweiten steilen Abfahrt war ich an ihr dran, doch sie fuhr so schlecht runter, dass ich zu stark bremsen musste und ĂŒber den Lenker abstieg. Bis ich mich wieder aufgerappelt hatte, war sie natĂŒrlich weg. Ich kĂ€mpfte mich nochmals an sie heran und beim letzten steilen Aufstieg war ich wieder dran, hatte aber zu wenig Kraft um sie zu ĂŒberholen und mich vor sie in die letzte Abfahrt zu drĂ€ngen.

Da ich wirklich alles gegeben hatte in dieser Runde, war ich so blau, dass ich prompt an einem Stein hÀngen blieb und aus dem Pedal fiel, das kostet wieder wertvolle Sekunden. Da ich nun nichts mehr ausrichten konnte gegen vorne, wollte ich einfach noch heil ins Ziel kommen.

Ich denke mit dem sechsten Rang habe ich erneut ein gutes Resultat eingefahren. NĂ€chstes Jahr wird hier die WM sein, wer weiss was da noch drin liegt
..

So nun geht es weiter nach Italien, wo am nÀchsten Samstag der nÀchste WC stattfinden wird.


22. Juli 2010

Schweizermeisterschaften und ihre Nachrichten….

auf Ride stand: http://www.ride.ch/site/index.php/schurter-und-suess-sind-die-neuen-cc-schweizermeister.html

auf der Seite von swisscycling: http://www.swisscycling.ch/de/mtb-start/news-mtb/1014.html

http://www.swisscycling.ch/de/mtb-start/news-mtb/1009-schurter-und-suess-neue-mtb-schweizermeister.htmlo

im Sportpanorama: http://videoportal.sf.tv/video?id=95ae712a-6438-4a1f-a620-070b5064b083

Medienmitteilung auf  http://www.racerbikescup.ch/


19. Juli 2010

Nun bin ich Doppelschweizermeisterin!!

Endlich war es soweit, der Tag der Schweizermeisterschaft Crosscountry war angebrochen. Ich war schon ziemlich angespannt und nervös, als ich am Morgen aufgestanden bin. Der Druck war doch enorm, alle erwarteten, dass ich heute gewinnen wĂŒrde, ich wĂŒnschte es mir auch, und doch wĂŒrde es eine schwierige Aufgabe werden. Da es am Samstag noch geregnet hatte, wusste ich nicht wie die Strecke war, was mich auch nicht gerade sicherer machte.

Ich war bereits um 9 Uhr auf dem Rennplatz, denn da es mein Heimrennen war, hatten wir einen Platz auf dem RenngelÀnde :-). So konnte ich vom unserem Platz aus, das Rennen der Junioren/Masters/U17 verfolgen und stellte fest, dass das GelÀnde mit jeder Runde mehr abtrocknete, was mich zuversichtlich stimmte.

Langsam trudelten meine ersten Fan’s ein und meine Stimmung hob sich. Ich war zwar immer noch unglaublich nervös, doch freute ich mich immer mehr auch auf das Rennen mit den vielen Fan’s, dich extra fĂŒr mich angereist waren, ich hatte einen richtigen Fanclub vor Ort. Das motivierte mich noch zusĂ€tzlich!!!

Dann endlich wurden wir zum Start aufgerufen, und bereits auf der Startlinie durfte ich die ersten Blumen entgegen nehmen, der Veranstalter ehrten Kathrin Leumann und mich fĂŒr den Europameistertitel, herzlichen Dank!!

Dann der Startschuss, Leumann fĂŒhrte das Feld gleich an, ich reihte mich etwa in der Mitte, des doch eher kleinen Feldes ein, und beobachtete mal etwas. Die NervositĂ€t war weg, und ich wusste genau wo ich angreifen wollte. Langsam schob ich mich Position um Position nach vorne und war schliesslich am Ende dieses ersten Aufstieges an der Spitze des Feldes und konnte so als erstes in die Abfahrt reinfahren. Das war gut so, konnte ich so das Tempo bestimmen. Die erste Abfahrt ging ich dann auch ziemlich vorsichtig an, wollte ich doch zuerst schauen, wie der Untergrund heute war. Doch alles ging gut und weiter ging es durch die „Schnecke“ am Festzelt vorbei in die Kiesgrube. Ich immer noch an der Spitze des Feldes. Doch dann fast zu Oberst in der Kiesgrube ĂŒberholte mich Schneitter, ich war ihr wohl etwas zu langsam in der ersten Abfahrt ;-) so ging ich als zweite in die Abfahrt. Diese Abfahrt erwies sich heute aber als wesentlich einfacher als noch am Samstag, trotzdem riskierte ich nicht zu viel hier. Dann bei den beiden BaumstĂ€mmen ĂŒberholte mich Saner, die einfach viel schneller darĂŒber fuhr als ich.

Doch im nĂ€chsten kleinen Gegenanstieg, konnte ich mit so viel Schwung hineinfahren, dass ich bereit oben wieder an Saner vorbei fahren konnte. Danach kam der Serpentinenaufstieg. Da war ich bereits wieder am Hinterrad von Schneitter, ich versuchte dann auch zwei-, dreimal an ihr vorbei zu fahren, was mir aber nicht gelang und so entschied ich mich, meine Kraft zu sparen und in einem spĂ€teren Moment zu ĂŒberholen. Saner war nun auch wieder zu uns aufgeschlossen. So fuhren wir zu dritt in die nĂ€chste Abfahrt mit den vielen Wurzeln und kamen schliesslich zusammen durchs Ziel. Beim Aufstieg griff ich dann und fuhr an der Spitze und versuchte das Tempo hoch zu halten, damit die beiden nicht angreifen konnten, was mir auch gelang und erneut ging ich als erste in die Abfahrt, diesmal wesentlich schneller, denn es war heute richtig griffig, die Strecke war perfekt heute!! So konnte ich diese Runde als schnellste zurĂŒcklegen, aber nur etwa 8 Sekunden vor Schneitter, die heute wirklich stark fuhr, das wĂŒrde spannend werden. Bei der vierten Runde startet Schneitter nochmals einen Angriff in der Kiesgrube und schloss zu mir auf, doch ich konnte zum GlĂŒck noch vor ihr in die Abfahrt und bereits nach der Abfahrt hatte ich wieder etwas 10 Sekunden Vorsprung (sagte man mir nachher), dies merkte ich erst im nĂ€chsten Aufstieg, als ich sie nicht mehr direkt am Hinterrad hatte, das motivierte mich zusĂ€tzlich zu den vielen Hopp – Rufen an der Strecke, sodass ich nochmals einen Gang zulegte und das Loch zu Schneitter zu vergrössern versuchte. Leider schloss ich bei der nĂ€chsten Abfahrt auf eine ĂŒberrundete Fahrerin auf, an der ich nicht vorbei konnte und vergab so eine grossen Teil meines erarbeitet Vorsprungs wieder :-/ bei der Zieldurchfahrt waren es dann nur gerade 10 Sekunden. Also weiter voll Gas geben!! Die Zuschauer schrien mich den Aufstieg hinauf, dann die Abfahrt, die immer besser ging, durch die „Schnecke“ in die Kiesgrube, hier wieder die vielen Hopp-Rufe – einfach genial!! Dann die Abfahrt, hier investierte ich etwas, nur nicht stĂŒrzen! Der nĂ€chste Aufstieg in den Serpentinen, ich konnte niemanden sehen hinter mir, die Abfahrt ĂŒber die Wurzeln, die ich wohl noch nie so schnell fahren konnte wie dieses Jahr – das viele Training auf der Strecke hatte sich gelohnt!! Die Zieldurchfahrt, jetzt hatte ich knapp 30 Sekunden Vorsprung! Noch zwei Runden!! Ich fuhr weiter, es lief gut, obwohl die Beine schon mal jammerten, weil ich ihnen so viel abverlangte, doch ich wollte gewinnen, dies war heute mein Rennen, bei mir zu Hause, mit den vielen Fan’s

 mit diesen Gedanken im Kopf kĂ€mpfte ich weiter. Auf die letzte Runde ging ich schliesslich mit einem Vorsprung von 45 Sekunden, ein gutes Polster, doch das Rennen ist erst auf der Zielgerade fertig, ich wusste ich durfte nicht bummeln und musste mich nochmals voll konzentrieren, mir keinen Fehler erlauben! Als ich schliesslich in den Wurzeltrail ging, wusste ich, ich kann es schaffen, wenn ich die Abfahrt noch heil runterbrachte. Doch ich dachte mir, nicht zu vorsichtig fahren sondern mach es so wie die letzten sechs Mal, dann kommt es gut und wirklich ohne Schwierigkeiten kam ich schliesslich auf die Zielgerade. Das war ein unglaubliches GefĂŒhl, ich konnte es kaum fassen, ich hatte es tatsĂ€chlich geschafft, ich bin CROSSCOUNTRYSCHWEITERMEISTERIN!!!

Nach der Siegerehrung, erreichte ich nach vielen Zwischenstopps unseren Standplatz, wo angestossen und gefeiert wurde! Nach dem Motto geteilte Freude ist doppelte Freude!!

So nun möchte ich mich noch bei all den vielen Fan’s bedanken, die extra wegen mir nach GrĂ€nichen gekommen sind, ich habe mich wirklich riesig gefreut und es hat mich zusĂ€tzlich motiviert alles zu geben und den Titel zu holen. Ganz speziell der RMB Niederrohrdorf, das war eine riesen Überraschung euch hier zu sehen! Dann natĂŒrlich die Verwandtschaft aus dem Emmental, die zum ersten Mal an einem Rennen dabei waren! Und natĂŒrlich all meinen Bikekollegen mit Familie und alle anderen , die ich vergessen habe. Ich konnte leider nicht mit allen reden und mich persönlich bedanken, doch es war einfach so viel los nach dem Rennen!!

Auch ein Dankeschön an meinen Sponsor Wheeler/ Intercycle, die mich mit top Material ausrĂŒsten und Erich, der mein Material so gut wartet und mich immer und ĂŒberall unterstĂŒtz und dann natĂŒrlich Fabienne und Markus, die immer da sind wenn Not an Mann/Frau ist!!

Ein Dankeschön auch an die RCG’ler die in unglaublicher Arbeit, einmal mehr eine Top Strecke gebaut hatten und ein tolles Fest auf die Beine gestellt haben!! DANKE!!

So nun wĂŒnsche ich allen einen guten Start in die neue Woche! Eure Esther

Bild des Tages: "Sogar meine Bidons habe ich schön in den Korb gestellt!! ;-)"

Bild des Tages: "Sogar meine Bidons habe ich schön in den Korb gestellt!! ;-)"


11. Juli 2010

Mein rĂŒckblick mit einem lachenden und einem weinenden auge…

Bild von A. KĂŒstenbrĂŒckJetzt ist es schon vorbei und ich bin bereits wieder zu Hause. Das war eine erlebnisreiche Woche mit vielen Hochs und auch einigen Tiefs im Schweizerteam. Wir konnten 5 Gold-, 2 Silber- und 1 Bronzemedaille gewinnen, somit waren wir die erfolgreichste Nation.

Leider lief es nicht allen so gut und es gab auch die eine oder andere EnttÀuschung.

Meine EM:

Am Montag reiste ich nach Haifa, die Reise war recht anstrengend und lang, bereits am morgen frĂŒh mussten wir am Flughafen in Kloten einchecken. Um die Mittagszeit landeten wir schliesslich in Tel Aviv, wo wir von Thomas empfangen wurden. Doch dann hiess es schon zum ersten Mal Geduld haben, bis endlich der kleine Lastwagen kam, der unser GepĂ€ck nach Haifa bringen sollte. Als unser GepĂ€ck dann verladen war, fuhren wir mit Thomas schon mal vor. Nach etwa eineinhalb Stunden kamen wir schliesslich in Haifa bei unserer Unterkunft an.

Ich teilte mein Zimmer mit Nathi, Katrin und Vivienne, doch einrĂ€umen konnte ich noch nicht, da das GepĂ€ck noch auf sich warten liess, auch aufs Bike konnte ich nicht. Schliesslich gab es Nachtessen und dann einen gemĂŒtlichen Abend mit den Anderen.

Schliesslich kam um 22 Uhr auch noch das GepĂ€ck, doch ich packte nur noch das nötigste aus, denn ich war zu mĂŒde und legte mich lieber schlafen.

Am Dienstag ging ich dann mit Kathrin auf die Strecke, auf den ersten Anblick war sie nicht schwierig zu fahren, es gab einige knifflige Stellen, doch mit etwas Übung sollten die zu meistern sein. Ich war guten Mutes. Nach einer weiteren Runde entschied ich mich noch zwei Runden nach dem Teamrelay zu fahren, damit ich am Mittwoch nur eine Runde machen konnte (Ruhetag!). Doch da passierte es, als ich die Runde schon bald geschafft hatte, stĂŒrzte ich so unglĂŒcklich, dass ich mir beide Ellenbogen aufschlug, das Blut lief nur so runter. Ich fuhr die Runde zwar noch fertig, doch eine zweite konnte ich nicht mehr fahren, die Schmerzen waren zu gross. So ging ich zurĂŒck in die Unterkunft wo ich verarztet wurde.

Am Mittwoch ging ich am Morgen mit Beat auf die Strecken, ich fĂŒhlte mich recht unsicher und in der ersten Runde wollte auch nichts klappen, am liebsten hĂ€tte ich mein Bike hingeschmissen und hĂ€tte mich irgendwo verkrochen. Beat sprach mir Mut zu und meinte es kommt schon gut. Und wirklich die zweite Runde ging dann schon viel besser.

Am Donnerstag machte ich nochmals zwei Runden mit Beat und es ging richtig gut. Doch ich war immer noch ziemlich verunsichert, vor allem hatte ich das GefĂŒhl, ich wĂ€re zu langsam auf dieser Strecke!!! Nach der Besichtigung schaute ich mir das Rennen der U23 Frauen an und ich freute mich unglaublich ĂŒber die Medaille von Kathrin. Dies gab mir dann wieder etwas Motivation!!

Am Freitag schliesslich war unser Rennen, ich war schon ziemlich nervös, war aber auch froh, dass es endlich losging!!

Ich startete aus der zweiten Reihe und der Start gelang mir ganz gut und ich konnte schliesslich als etwas sechste in den ersten Singletrail reinfahren. In meiner Gruppe waren auch noch Spitz, Lechner, Osl, Leumann und Schneitter. Irgendwann wĂ€hrend der zweiten Runde schloss schliesslich noch die Polin WLOSZCZOWSKA zu uns auf und so fuhren wir dann weiter, immer mal wieder wechselte die FĂŒhrung und es war ein wirklich spannendes Rennen. Vor allem merkte ich schon bald, dass ich sehr wohl mithalten konnte und sie gar nicht schneller fahren konnten!!Doch dann in der vierten Runde konnte ich Leumann, Lechner und Wloszczowska nicht mehr folgen und musste meinen Rhythmus fahren. Ich kĂ€mpfte aber weiter und war eigentlich noch guten Mutes und hoffte, dass ich vielleicht in letzten Runde noch aufschliessen konnte, doch leider ging das nicht mehr, im Gegenteil, Spitz kam von hinten und ich konnte ihr nicht kontern, sondern musste sie vorbeiziehen lassen  das tat weh, doch nichts zu machen!! Ich versuchte nicht zu langsam zu werden, denn irgendwann konnte ich aus den Augenwinkeln sehen, dass Byberg von hinten angerauscht kam, ich wollte aber auf keinen Fall noch einen Rang nach hinten fallen und gab einfach alles.

Auf dem letzten Kilometer schliesslich konnte ich Leumann nochmals sehen und ich dachte wenn schon nicht ich, dann soll sie gewinnen!! Ich rief: „Hopp Kathrin!!“

Als ich schliesslich mit 53 Sekunden VerspĂ€tung auf die Europameisterin völlig erschöpft ins Ziel kam, wollte ich nur noch wissen, ob es Leumann gereicht hatte. Sie hatte es geschafft, sie gewann die Goldmedaille!! Ich freute mich fĂŒr sie!!

Ich schaute mir dann noch die Siegerehrung an und jubelte ihr zu!! Doch dann musste ich gehen, denn ich war schon enttĂ€uscht, dass es fĂŒr mich nicht fĂŒr eine Medaille gereicht hatte, das tat weh. Das muss ich nun zuerst verarbeiten, bevor ich mich ĂŒber meinen 5. Rang freuen kann.


10. Juli 2010

endlich unser rennen….

Mit Esther SĂŒss, Nathalie Schneitter und Katrin Leumann sind auf in der ersten HĂ€lfte des Rennens drei Schweizerinnen in der Spitzenformation vertreten. Es gibt immer wieder Attacken, doch bis zur dritten Runde ist das Rennen offen. Dann verschĂ€rft Wloszczowska, SĂŒss geht hinterher und auch Lechner kann folgen. Schneitter fĂ€llt zurĂŒck und auch Olympiasiegerin Sabine Spitz kann dem Tempo nicht folgen. Dagegen schafft es Katrin Leumann die LĂŒcke wieder zu schliessen. Zu Beginn der vierten Runde stĂŒrzt Leumann hinter  ihrer Teamkollegin SĂŒss.

 Die Situation verschafft Lechner und Wloszczowska einen Vorteil von 20 Sekunden, doch die Baselerin ist an diesem Tag nicht klein zu kriegen. Sie schliesst erneut die LĂŒcke und gemeinsam geht das Trio in die Schlussrunde. Dann kommt allerdings Sabine Spitz, die inzwischen an SĂŒss vorbei gegangen ist, noch einmal auf. Bis auf 15 Sekunden kommt die Deutsche heran.

 Auf den letzten Kilometern bleibt sie einfach am Hinterrad der Silbermedaillengewinnerin von Peking und lÀsst es auf einen Sprint auf der 70 Meter kurzen Zielgeraden ankommen.

HauchdĂŒnn schiebt sie sich an der Polin vorbei, am Ende entscheiden zehn Zentimeter ĂŒber Gold und Silber zugunsten der Schweizerin.

Esther SĂŒss  kommt hinter Sabine Spitz mit 53 Sekunden RĂŒckstand ins Ziel. «Mehr war heute nicht drin. Vor der Saison hĂ€tte ich einen fĂŒnften Platz sofort unterschrieben, aber nachdem ich Dritte beim Weltcup geworden bin, hat mich das natĂŒrlich mit aufs Favoritenpodest gehoben. Ich bin nie in die Situation gekommen, in den technischen Passagen vorne zu sein, so musste ich immer wieder absteigen und die LĂŒcken wieder schliessen. Aber nach meinem Sturz im Training hatte ich auch Respekt. FĂŒr meine zweite Cross-Country-EM kann ich aber mit Rang fĂŒnf zufrieden sein», erklĂ€rt die Marathon-Europameisterin.

Leicht abgeÀnderter Text vom Ride/Foto vom Ride


haifa zum dritten….

Nach dem Roger Walder gestern bei den Junioren noch die Goldmedalie holte, ging es heute weiter mit den U23 FahrerInnen.

Der Start der U23 Fahrerin war wieder um 9 Uhr, wo Kathrin Stirnemann (meine Trainingspartnerin) und Vivienne Meyer fĂŒr die Schweiz ins Rennen gingen. Kathrin wurde hervorragende zweite – voll genial, ich  mag es ihr von Herzen gönnen – und Vivienne wurde nach einem guten Rennen 14. HERZLICHE GRATULATION!!

Bei den U23 Herren, war Mathias FlĂŒckiger eine Klasse fĂŒr sich und gewann das Rennen trotz zwei Platten mit einem riesen Vorsprung, als dritter fuhr Patrick Gallati als zweiter Schweizer aufs Podest, grandios!! Auch die anderen Schweizer gaben ihr bestes, auch wenn es nicht bei allen klappen wollte am heutigen Tag!!

Morgen nun sind nun die ElitefahrerInnen am Start. Wir Frauen sind um 9.00Uhr an der Reihe, wĂ€hrend die Herren am 11.30Uhr am Start stehen. (Bei euch ist dies eine Stunde frĂŒher!!)

Mehr Înfos findet ihr unter: http://www.haifamtb2010.com/


7. Juli 2010

aus Haifa zum zweiten…..

Gestern Nachmittag war dann auch schon das erste Rennen und zwar das Teamrelay, wo wir fullminant starteten und gewannen vor Italien und Techechien. Herzliche Gratulation unseren vier FahrerInnen, Thomas Litscher, Roger Walder, Katrin Leumann und Ralf NĂ€f!!

Nach dem Renne wollte ich nochmals auf die Strecke um sie mir besser einprĂ€gen zu können. Leider ging dies etwas in die Hosen und ich hatte einen Sturz und schlug mir beide Ellenbogen auf :-( etwas demoralisiert fuhr ich zurĂŒck zur Unterkunft um mich verarzten zu lassen.

Heute sind nun die Juniorinnen und Junioren dran, wobei die Juniorinnen bereits gefahren sind und Linda Indergand gewann und Vania Schumacher vierte wurde und Jolanda Neff das gute Resultat mit einem fĂŒnften Rang abrundete. Allen ganz herzliche Gratulation!!

So nun hoffe ich, dass ich mich gut von meinem Sturz erhole und dann am Freitag voll angreifen kann. Also drĂŒckt mir die Daumen, damit es klappt!!

Viele sonnige und heisse GrĂŒsse aus Haifa! Eure Esther


6. Juli 2010

aus Haifa….

Nach einer langen Reise sind wir gestern nach 18.00 Uhr endlich bei unserer Unterkunft angekommen.

Die Bikes und das GepÀck ist aber er um 22.00 Uhr eingetroffen.

Heute waren wir dann auf der Strecken, sie ist eher flowig mit einigen kniffligen Passagen. Auch rutschig, da sehr sandig.

Jetzt  sitzen wir am Strand und geniessen das nichts tun, bevor wir dann die Anderen am Team Relay anfeuern möchten.

Also dann sonnige GrĂŒsse aus Haifa. Eure Esther


4. Juli 2010

Racerbikescup Flims

Nach einer arbeitsreichen Woche, versuchte ich mich so gut es ging zu erholen, damit ich heute Samstag wieder fit fĂŒr den Racerbikescup in Flims an den Start gehen konnte.

Die Strecke war abwechslungsreich und interessant zu fahren. Die Runde hatte einen langen und zum Teil sehr steilen Aufstieg und viele Singletrails.

Der Start war um 13.30 Uhr also voll in der Mittagshitze, zum GlĂŒck war doch der meiste Teil im Wald, aber auch ein guter Test fĂŒr die EM nĂ€chsten Freitag in Haifa. (weiterlesen…)


28. Juni 2010

europameisterschaft marathon in Montebelluna…

Sorry, dass ihr den Bericht erst jetzt lesen könnt, doch nach dem Marathon auf dem Bike, folgte der zweite fĂŒr diesen Tag, die Heimreise, die sich auch als ziemlich anstrengend und vorallem lang herausstellte. Schliesslich kamen wir nach ĂŒber sieben Stunden Autofahren am Morgen um 1.30Uhr zu Hause an. Und schon wenige Stunden spĂ€ter – 6 Uhr in der FrĂŒh – ging der Wecker, denn ich musste heute wieder in der Schule erscheinen!!

Nach drei Wochen im Engadin mit eher kalten Temperaturen sind wir am Freitag nach Montebelluna gefahren. (weiterlesen…)


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