Nach ChampĂ©ry sind wir gleich weiter gefahren Richtung Italien und so konnte ich leider nicht frĂŒher ins Internet, doch nun könnt ihr den Bericht endlich lesen.Viel Spass.
Da ich von den anderen, die den Racercup gefahren sein wusste, dass die Strecke technisch schwer ist, entschloss ich mich bereits am Mittwoch nach Champéry anzureisen, damit ich genug Zeit hatte um mir die Strecke anzuschauen.
Als ich am Mittwoch im spĂ€teren Nachmittag ankam, ging ich gleich mal auf die Strecke. Mit Katrin fuhr ich dann auch gleich mal zwei Runden. Es gab da schon die eine oder andere Stelle, die ich mir noch genauer anschauen wollte, doch fĂŒr das hatte ich ja am nĂ€chsten Tag noch Zeit. Heute wollte ich mir nur mal einen ersten Eindruck von der Strecke holen.
Am Donnerstag ĂŒbte ich dann auf der Strecke, sodass ich ausser dem Sprung eigentlich alles fahren konnte, das stimmte mich doch recht zuversichtlich auf das Rennen am Sonntag.
Doch dann kam es ganz andres. Am Freitag schĂŒttete es wie aus KĂŒbeln und durchweichte die Strecke so richtig, zum GlĂŒck hatte ich Ruhetag und musste nicht aufs Bike. Mit Jassen und Arbeiten fĂŒr die Schule vertrieb ich mir die Zeit.
Am Samstag war das Wetter dann etwas besser und es regnete nur zwischendurch mal ein bisschen, doch die Strecke hatte sich in eine richtige Schlammschlacht verwandelt. Es war mega anstrengend zu fahren, sodass ich nach zwei Runden genug hatte und die KrĂ€fte fĂŒr das Rennen sparen wollte.
Am Samstagabend kamen dann auch noch Erich, Fabienne, Markus und meine Eltern nach Champéry.
Der Sonntag zeigte sich dann wieder etwas schöner und als ich Start hatte schien sogar die Sonne.
Gleich am Start musste ich schnell los, damit ich mich gut einreihen konnte. Denn in den vielen Singletrails wĂŒrde es schwierig werden zu ĂŒberholen.
Ich reihte mich ganz gut ein und konnte sogar in der ersten Abfahrt, nach dem steilen Aufstieg noch drei FahrerinnenĂŒberholen, da diese Fahrfehler machten und ich dann an ihnen vorbei fahren konnte.
So fuhr ich nach der Startrunde als 10 durch das Ziel und kam ganz gut voran. Beim Sprung musste ich, wie schon erwÀhnt, die Chickenline nehmen :-/, die viel mehr Zeit brauchte und auch bei der nÀchsten steilen Abfahrt hatte ich heute nicht den Mut runter zu fahren, obwohl ich es im Training gemacht hatte. In diesen beiden Passagen verlor ich dann jeweils etwas Zeit, dich ich wieder aufholen musste, doch einen Sturz wollte ich nicht riskieren.
Weiter ging es ĂŒber Stock und Stein, mal besser, mal weniger gut. Einige Passage fuhr ich ganz gut andere wollte mir einfach nicht gelingen, ich war heute einfach nicht mutig genug.
So ging ich dann schliesslich als sechste auf die letzte Runde nicht weit vor mir die nĂ€chste Fahrerin, ich versuchte alles sie noch einzuholen. Dann bei der zweiten steilen Abfahrt war ich an ihr dran, doch sie fuhr so schlecht runter, dass ich zu stark bremsen musste und ĂŒber den Lenker abstieg. Bis ich mich wieder aufgerappelt hatte, war sie natĂŒrlich weg. Ich kĂ€mpfte mich nochmals an sie heran und beim letzten steilen Aufstieg war ich wieder dran, hatte aber zu wenig Kraft um sie zu ĂŒberholen und mich vor sie in die letzte Abfahrt zu drĂ€ngen.
Da ich wirklich alles gegeben hatte in dieser Runde, war ich so blau, dass ich prompt an einem Stein hÀngen blieb und aus dem Pedal fiel, das kostet wieder wertvolle Sekunden. Da ich nun nichts mehr ausrichten konnte gegen vorne, wollte ich einfach noch heil ins Ziel kommen.
Ich denke mit dem sechsten Rang habe ich erneut ein gutes Resultat eingefahren. NĂ€chstes Jahr wird hier die WM sein, wer weiss was da noch drin liegtâŠ..
So nun geht es weiter nach Italien, wo am nÀchsten Samstag der nÀchste WC stattfinden wird.























